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Die Hochschule München ist eine der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland. Wir sehen unsere Herausforderung und Verpflichtung in einer aktiven und innovativen Zukunftsgestaltung durch Lehre, Forschung und Transfer. Die Zusammenarbeit mit Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft ist für uns von zentraler Bedeutung.

Für die nachstehend aufgeführte Professur in der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, die zum Sommersemester 2020 oder später zu besetzen ist, wird eine wissenschaftlich ausgewiesene Persönlichkeit gesucht, die umfassende praktische Erfahrungen in verantwortlicher Position außerhalb einer Hochschule erworben hat und diese nun in Lehre und angewandter Forschung an unsere Studierenden weitergeben möchte.

W2-Professur für angewandte Pflegewissenschaft (m/w/d)
Kennziffer: 1166

Das Fachgebiet umfasst Grundlagen der Pflege- und Gesundheitswissenschaften in Theorie und angewandter Forschung unter besonderer Berücksichtigung des Praxis-Theorie-Transfers in der angewandten Pflegewissenschaft. Erwartet werden ein Studium der Pflege- oder Gesundheitswissenschaften oder in einem anderen einschlägigen Fachgebiet sowie eine abgeschlossene Berufsausbildung der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege oder der Altenpflege. Darüber hinaus sind vorzugsweise Kenntnisse in der Anwendung von Methoden der Pflegesimulation- bzw. eines Skillslabors erwünscht.
Erfahrungen in folgenden Gebieten werden vorausgesetzt:

  • Einschlägige berufliche Erfahrungen in der Pflege
  • wissenschaftliches Arbeiten im Fachgebiet
    • Empirische Pflege- und Versorgungsforschung.

      Für die Professur gilt:
           
      Die ersten 5 Jahre ab Eintrittsdatum:

      • Professur im Angestelltenverhältnis mit 50 % Beschäftigungsumfang (derzeit 9 Semesterwochenstunden Lehrverpflichtung)
      • Eine enge Anbindung an eine Einrichtung/ein Angebot im Gesundheitswesen (Krankenhaus, Pflegeeinrichtung, ambulanter Pflegedienst etc.) ist wünschenswert, um eine innovative Struktur zur optimalen Umsetzung des Praxis-Theorie-Transfers in der angewandten Pflegewissenschaft aufzubauen.

        Nach Ablauf der 5 Jahre:

      • Überführung in eine reguläre Professur mit 100 % Beschäftigungsumfang (derzeit 18 Semesterwochenstunden Lehrverpflichtung)
      • Bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen kann eine Übernahme ins Beamtenverhältnis erfolgen.
      • Fortführung des Fachgebiets: Grundlagen der Pflege- und Gesundheitswissenschaften in Theorie und angewandter Forschung unter besonderer Berücksichtigung des Praxis-Theorie-Transfers in der angewandten Pflegewissenschaft.
      • Lehrveranstaltungen aus verwandten Gebieten, auch in anderen Fakultäten, sind gegebenenfalls zu übernehmen.
      • Es wird vorausgesetzt, dass die Bereitschaft und Fähigkeit vorhanden ist, Lehrveranstaltungen auch in englischer Sprache und Onlinelehre anzubieten.
      • Zum Aufgabengebiet gehört die aktive Mitarbeit an der Weiterentwicklung des Fachgebiets, an der Internationalisierung der Fakultät und in der Selbstverwaltung der Hochschule. Darüber hinaus wird Engagement bei Projekten der angewandten Forschung und im Bereich des Technologie- und Wissenstransfers erwartet.

      Einstellungsvoraussetzungen:

      • Abgeschlossenes Hochschulstudium
      • Pädagogische Eignung, der Nachweis hierzu ist u. a. durch eine Probelehrveranstaltung zu erbringen.
      • Besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die durch eine Promotion oder durch ein Gutachten über promotionsadäquate Leistungen nachgewiesen wird.
      • Besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, die nach Abschluss des Hochschulstudiums erworben sein muss und von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen. Der Nachweis der außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübten beruflichen Praxis kann in besonderen Fällen dadurch erfolgen, dass über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren ein erheblicher Teil der beruflichen Tätigkeit in Kooperation zwischen Hochschule und außerhochschulischer beruflicher Praxis erbracht wurde.

      Die Hochschule München fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und strebt insbesondere im wissenschaftlichen Bereich eine Erhöhung des Frauenanteils an. Frauen werden daher ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.

      In das Beamtenverhältnis kann berufen werden, wer das 52. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, ansonsten erfolgt eine Einstellung im Angestelltenverhältnis.
      BewerberInnen mit Schwerbehinderung werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt.

      Kommen Sie bei Fragen zum Bewerbungsprozess auf uns zu: 089 1265-4845

      Bewerben Sie sich über unser Online-Portal bis zum 07.01.2020
      Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

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